BERAT, die Stadt der tausend Fenster – ALBANIEN

Von Elbasan kommend sind die Straßenverhältnisse nicht besonders gut. Wir brauchen ziemlich lange bis Berat.

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aber die Häuser am Straßenrand sind zum Teil sehr schön

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Berat, die Stadt der tausend Fenster

ist seit 2008 Unesco-Weltkulturerbe und hat heute ungefähr  60.000 Einwohner. Bereits 2600 v. Chr. war die Stelle am Fluss Osum zwischen den beiden Bergmassiven des Tomorr und Shirag besiedelt. Illyrer, Griechen, Makedonier, Römer, Bulgaren, Byzantiner und Osmanen wechselten sich als Herren der „weißen Stadt“ ab.

 

1851 wurde ein Großteil der Stadt ein Raub der Flammen und anschließend entstanden die drei Stadtteile in einheitlicher Bauweise. Es waren fensterreiche, typische Balkanhäuser mit kleinen Erkern.

die berühmten weißen Balkanhäuser

1944 wurde hier von Enver Hoxha die erste albanische demokratische Regierung ausgerufen. Bereits 1961 wurde sie zu Museumsstadt erklärt und Neubauten im Innenbereich verboten.

Kathedrale am Marktplatz

im Zentrum

Oben auf dem Hügel über der Stadt befindet sich eine großflächige Festungsanlage und die kleinen, steinernen Häuschen sind fast alle bewohnt.  Auf dem Festungsareal befinden sich u.a. die „Shën Merisë“ – die Marienkirche und die „Shën Triadha“ – die Dreifaltigkeitskirche, sowie eine römische Zisterne, die noch bis ins 19. Jahrhundert in Benutzung war. Ebenso die Überreste der roten und weißen Moschee und ein kleines Museum.

Eingangstor in die Festung

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Haustür
in der Festungsanlage
Blick nach Westen
Festung
Festung
über dem Fluss

Den spektakulären Osum-Canyon konnten wir nicht erleben, da wir keinen 4-Rad- Antrieb hatten.

 

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