BLUME DES MONATS SEPTEMBER – die MALVE

Blühende Blumen überall. Es leuchtet rot, gelb, orange, lila und in vielen Zwischentönen. Welche soll ich zur Blume des Monats ernennen? Ich benenne eine, verwerfe sie aber wieder und das alles ein-, zweimal und öfter. Immer mehr verschiebt sich meine Entscheidung  zu einer Wildblume.

Vor einigen Wochen habe ich den Zwischenraum zwischen Hang und neugebautem Podest mit einem Sack guter Gartenerde aufgefüllt. Der angesäte Rasen wollte nicht keimen, sei es wegen der Hitze und des unzureichend verabreichten Gießwassers, sei es, weil der Samen zu alt war. Aber eine Malve entwickelte sich dort in atemberaubender Schnelligkeit, eine Pflanze, die ich in der Wiese tolerierte, aber nicht in meinen Rosenbeeten. Die Malven in den Wiesen wuchsen zwar manchmal recht hoch, aber die Blüten waren eher spärlich. Nach kurzer Zeit war die Malve vor dem Podest bereits einen halben Meter hoch.

Malve arborea

Bald gab es mehr Blüten.

Jetzt ist sie über eineinhalb Meter breit und einenMeter dreißig hoch. Ein wahres Prachtexemplar.

Ein Liebling der Bienen außerdem. Immer zähle ich mindestens 10 Bienen, die die Blüten nach Nektar untersuchen.

Bereits einige Wochen früher hatte sich ein Pflanze mit rosa bis hellrosa Blüten ausgesät.

Die wilde Malve wurde erstmals 1753 von Carl von Linné in seinem Species Plentarum erwähnt. Die Blüten werden heute noch getrocknet als Tee verwendet. Es gibt 30 verschiedene Arten, aber auch Zuchtformen.

eine fast weiße Malve im Garten einer Freundin

 

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